Mit modernem Holzbau aus der KiTa-Platzklemme
[06.10.2011] Fachtagungen Holzbau: "Mit modernem Holzbau aus der KiTa-Platzklemme“ am 26. September 2011, Biberach und 5. Oktober Bühl/Baden
Rund 100 Teilnehmende kamen nach Biberach und Bühl/Baden, um sich bei den „Fachtagungen Holzbau für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen“ des Landesbeirats Holz und der Clusterinitiative Forst und Holz über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei Kindergärten und Kindertagesstätten in Holzbauweise. Angesprochen waren vor allem kommunale Auftraggeber, Betreiber von Einrichtungen sowie Architektur- und Planungsbüros.
Nach der erfolgten Novellierung des Kindertages-Betreuungsgesetz (KiTaG) sind die 1100 Gemeinden in Baden-Württemberg ab 2013 aufgefordert, für alle Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Krippen- bzw. Kindergartenplatz zur Verfügung zu stellen. Grund genug für den Landesbeirat Holz und die Clusterinitiative hierzu zwei landesweite „Fachtagungen Holzbau“ zu entwickeln und dabei die spezifischen Vorteile des Baustoffes Holz vorzustellen. "Der klimafreundliche Baustoff ist ein Material, das Kinder und Erwachsene dank seiner optischen und haptischen Qualität ganz besonders anspricht", so Minister Bonde in seinem Grußwort. Besonders für Gemeinden mit eigenem Wald liegt die Verwendung "ihres" Rohstoffes in eigenen Bauprojekten besonders nahe. Und mit keinem anderen Werkstoff ist eine spätere Umnutzung mit Blick auf die demografische Entwicklung so ökonomisch und vielfältig möglich.
In einem Werkbericht präsentierte Albrecht Scheible von D`Inka Scheible Hoffmann Architekten, Fellbach, fünf nachhaltig realisierte Kindergärten in Baden-Württemberg, allesamt gebaut in Holz. Beim Blick über die Landesgrenzen hinaus stellte Olaf Hübner, Architekt und Inhaber von Plusbauplanung GmbH aus Neckartenzlingen, mit einem Kindergarten in Bremen und einer Waldorfschule in Frankfurt/Main zwei erfolgreiche Holzbau-Projekte vor. Weitere Referenten waren Dietmar Lenz (Umweltverband Vorarlberg), Norbert Kuri (Holzbau Baden) und Thomas Lehner (Lehner-Haus Heidenheim). Die Gesamtleitung und Organisation der Reihe lag bei Norbert Baradoy, Architekt und Holzbau-Experte.






