Forstminister Peter Hauk MdL: „Mit unserem Kommunalwettbewerb HolzProKlima betonen wir die Vorbildfunktion der Öffentlichen Hand bei der Holzverwendung und würdigen herausragendes Engagement“

[2. Juni 2017] „Die Klimaschutzwirkung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft ist unschlagbar, und immer mehr Kommunen setzen auf die Verwendung von Holz. Baden-Württemberg hat mit Blick auf die Holzverwendung seine bundesweite Spitzenposition weiter gefestigt“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, am Freitag (2. Juni) in Stuttgart im Rahmen der Preisverleihung des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima.


„Im Vergleich zu den früheren Wettbewerben in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verzeichnet die Auslobung für Baden-Württemberg mit 40 eingereichten Projekten eine Rekordteilnahme“, erklärte der Minister. Holz sei ein nachwachsender und energieeffizienter Bau- und Rohstoff, der sich auf beste Weise bei der Realisierung kommunaler Bauvorhaben einsetzen lasse.
Der Erste Preis gehe an die Gemeinde Frickingen, die seit 30 Jahren konsequent auf eine verantwortungsvolle Holzverwendung setze. „Ihr Engagement zur Entwicklung einer Holzbaukultur ist in großer Breite und öffentlich erkennbar. Das hat Vorbildcharakter“, sagte der Minister.


Aufgrund der vergleichbaren hohen Qualität der Wettbewerbsbeiträge der Städte Leutkirch und Wangen im Allgäu seien zwei Zweite Plätze gekürt worden. Erstmals sei zusätzlich der Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen worden. „Mit diesem Preis würdigt die Jury das außergewöhnliche Engagement der landkreisübergreifenden Initiative Holzkompetenz³ in der Region Ostwürttemberg“, sagte der Minister.

 


Hintergrundinformationen:
Die Initiative HolzProKlima wird von 14 Bundesverbänden und Organisationen der Forst- und Holzwirtschaft getragen. Die Koordination des Wettbewerbs in Baden-Württemberg erfolgte durch die proHolzBW GmbH. Unter Vorsitz von Prof. Dr. Werner Sobek, Leiter des ‚Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren‘ der Universität Stuttgart, hatte die Jury den Klima-Champion unter den 40 Einreichungen gewählt. Prof. Dr. Sobek und sein Büro entwickelten ebenso den attraktiven Sonderpreis des Landes, ein Aufenthaltsmodul für Wartende im Personennahverkehr, ganz aus Holz.


Wettbewerb HolzProKlima:
Teilnahmeberechtigt waren Kommunen (Landkreise, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände) und kommunale Einrichtungen und Kooperationen in Baden-Württemberg.


Der Kommunalwettbewerb, der von der Initiative HolzProKlima und proHolzBW veranstaltet wurde, unterstützt Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden Württemberg, verstärkt Holz zum Bauen und Wohnen zu verwenden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernommen. Die Preisträger wurden von einer Fachjury ermittelt, die sich aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Forst- und Holzwirtschaft, der Architektur sowie aus Wissenschaft, Forschung und Medien zusammensetzt. Die vier Hauptgewinner erwarten Sachpreise der holzverarbeitenden Industrie von insgesamt 20.000 Euro, davon 10.000 Euro für den Klima-Champion. Zusätzlich wird ein Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. Dieser wird von einem der
bedeutendsten Planer der Gegenwart, Prof. Dr. Werner Sobek, entwickelt. Den Startschuss zum Wettbewerb gab Minister Hauk am 19. Dezember 2016.


Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unterstützt das Projekt im Rahmen des Holz Innovativ Programms (HIP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie mit Landesmitteln.









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