Clustermanagement

Als Clustermanager Forst und Holz Baden-Württemberg ist für Sie aktiv:

Uwe André Kohler

Hackländerstr. 43
D - 70184 Stuttgart

Telefon (+49) 0711-239 96 64
Telefax (+49) 0711-239 96 60
Mobil    (+49) 0151-275 806 50 
kohler(at)lbholz-bw.de

 

Das Clustermanagement Forst und Holz Baden-Württemberg hat nun auch ein Gesicht: Uwe André Kohler hat im April mit dem Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Stuttgart begonnen. Im Interview stellt der 48jährige Betriebswirt die ersten Arbeitsschritte, seine Aufgaben und die Ziele des Clusters vor.

Herr Kohler, wie sehen ihre ersten Arbeitsschritte als neuer Clustermanager aus?

Die Geschäftsstelle des Clustermanagements wird neu eingerichtet, da steht natürlich der Aufbau der Infrastruktur und die Vernetzung innerhalb der Branche im Mittelpunkt. Organisatorisch ist das Clustermanagement am Landesbeirat Holz Baden-Württemberg angegliedert. Was Sinn macht, denn im Landesbeirat sind die für den Clustermanager wichtigen Akteure aus Forst und Holz unseres Bundeslandes organisiert.

Da Sie aus der Branche kommen, können Sie dabei sicher auf bestehende Kontakte zurückgreifen?

Dies ist in der Tat insbesondere zu Beginn meiner Tätigkeit ein Vorteil: Durch meine frühere Verantwortung für das Holz-Marketing Süd-West des Holzabsatzfonds kenne ich die Strukturen unserer Branche in Baden-Württemberg. Auf der anderen Seite heißt es nun, den Blick zu erweitern: Das übergeordnete Ziel der Clusterinitiative besteht in der Stabilisierung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit von allen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette Forst und Holz. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden neben dem Marketing weitere wesentliche Aufgaben für den Clustermanager hinzukommen.

Sie sprechen Ihre Aufgaben an, wie werden die Schwerpunkte des Clustermanagements aussehen?

Der Clustermanager wird im wahrsten Sinn des Wortes ein Netzwerker sein. Er wird sich um die generelle Clusterentwicklung kümmern, er wird den Ausbau bestehender Zusammenschlüsse begleiten sowie neue regionale Initiativen initiieren. Die Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung von innovativen Projekten wird einen weiteren Schwerpunkt bilden. Die Vernetzung zu anderen Clusterinitiativen in der Branche wie auch über Forst und Holz hinaus wird eine wesentliche Rolle spielen, wie auch die Identifizierung von Cluster-Schwerpunkthemen.

Wie ist das Cluster Forst und Holz in Baden-Württemberg insgesamt aufgestellt?

Die Bezeichnung Cluster Forst und Holz Baden-Württemberg bildet den Dachbegriff. Die Clusterinitiative Forst und Holz ist bereits etabliert, das Clustermanagement stellt dabei den zentralen Baustein dar. Mit der Erstellung einer Cluster-Studie sowie eines Initiativen-Verzeichnisses werden wesentliche Grundlagen zur Weiterentwicklung des Clusters Forst und Holz sowie zur Strategiebestimmung vorliegen. In diesem Prozess werden die Akteure des Clusters eingebunden und gemeinsame Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Das Clustermanagement ist – wie bereits erwähnt – dem Landesbeirat Holz Baden-Württemberg zugeordnet, da sich dieser 2009 erfolgreich um die organisatorische Anbindung beworben hatte.

Die politische Verantwortung für die Clusterinitiative trägt das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, insbesondere für die Förderung aus der Richtlinie Cluster Forst und Holz. Auch das Clustermanagement ist in die Förderung aus Landesmitteln und EU-Fördergeldern eingebunden.

Wo liegen für die Akteure der Wertschöpfungskette Forst und Holz die Ansatzpunkte der Zusammenarbeit mit der Clusterinitiative und dem Clustermanagement?

Kooperationen und eine zunehmende Vernetzung werden für alle Beteiligten aus Forst und Holz immer wichtiger werden. In der Richtlinie des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz für die mögliche finanzielle Förderung werden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bereitstellung, Ver- und Bearbeitung sowie Verwendung des Rohstoffes Holz einschließlich der Zusammenarbeit von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette genannt. Daraus ergeben sich Ansatzpunkte wie z.B. bei der Einrichtung von regionalen Strukturen und der Konzeption von Veranstaltungen, bei der Realisierung von Studien und Gutachten sowie bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die der Entwicklung von neuen Produktionsverfahren zur Holzgewinnung und -verarbeitung dienen. Auch Maßnahmen zur Verbesserung des Datenaustausches und zur Logistikoptimierung können finanziell unterstützt werden.

Wichtig dabei: Mit der Förderung werden kleine und mittlere Unternehmen angesprochen.

In jedem Fall empfiehlt sich die Kontaktaufnahme – die Beratung und Begleitung im Sinne der kundenorientierten Dienstleistung stellt auch eine der wesentlichen Aufgaben des Clustermanagers dar.

 

Veranstaltungen

27. und 28.9.2010 Stockholm

Symposium und Verleihung des Marcus-Wallenberg-Preises an

Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Blaß

 

4.10.2010 Durbach/Offenburg

2. Regional-Workshop Südbaden zur Clusterstudie

 

5.10.2010 Oberderdingen

2. Regional-Workshop Nordbaden zur Clusterstudie

 

14./15.10.2010 Friedrichshafen

1. Europäischer Holzbau-Kongress

 

20.10.2010 Biberach

2. Regional-Workshop Südwürttemberg zur Clusterstudie

 

21.10.2010 Schwäbisch Gmünd

2. Regional-Workshop Nordwürttemberg zur Clusterstudie

 

21.10.2010 Stuttgart

RWB-EFRE Infoveranstaltung im GENO-Haus

 

22.10.2010 Schwäbisch Hall

Symposium: Faszination Brücken

Fa. Schaffitzel+Ingenieurbüro Miebach

 

28.10.2010 Stuttgart

Sitzung des Clusterbeirates

 

12.11.2010 Stuttgart-Möhringen

Vorstellung der Clusterstudie Baden-Württemberg mit Minister Köberle

 

18.11.2010 Karlsruhe

Wissenschaft im Cluster Forst und Holz Baden-Württemberg

 

19.11.2010 Biberach

Obermeister-Tagung des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW

 

26.11.2010 Uni Stuttgart

Fachtagung Holzbau Baden-Württemberg

 

6.12.2010 Stuttgart

ClusterForum 2010

Haus der Wirtschaft


 

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